Samstag, 6. Dezember 2008

Bezirkszeitung Ottakring Ausgabe 25/2008

Freitag, 21. November 2008

Presseaussendung

Ottakringer Anrainer wehren sich gegen Verantwortungslosigkeit von deutschem Großkonzern

Wien, am 21.11.2008


BV Prokop: „Zuerst kommen die Ottakringerinnen und Ottakringer“

Anlässlich der gestrigen Ottakringer Bezirksvertretungssitzung haben Anrainer aus der Heigerleinstraße gegen die Vorgehensweise der Allianz aus SPÖ-Bezirksvertretung und der deutschen Hofer KG protestiert. „Demokratie – jetzt oder nie!“ riefen die rund 50 Demonstranten am Richard Wagner Platz und forderten Beteiligung ein.


Unter massivem Druck aller Oppositionsparteien hat sich die SPÖ-Bezirksvertretung bei der gestrigen Sitzung dazu bereit erklärt, eine nochmalige Überprüfung der Sachlage zu veranlassen. Denn die Einfahrt in der Paletzgasse ist nach Expertenmeinung schwierig, aber dennoch technisch möglich.


Die Bürgerinitiative Heigerleinstraße fordert die Bezirksvertretung auf, eine Ausgewogenheit der Interessen zwischen der Hofer KG und den AnrainerInnen herzustellen, und Zitat der BV-Stv Eva Weißmann: „ihrer Aufgabe als Bezirksvertretung zur Herstellung eines entsprechenden Klimas“ nachzukommen. Aus Sicht der Anrainer heißt das auch, nach Alternativen zu den vorliegenden Plänen der Hofer KG zu suchen.


Der Bezirk hat seine politische Verantwortung für den öffentlichen Raum, insbesondere die massiven Auswirkungen auf die Verkehrsinfrastruktur und die Belastung des Straßenraumes in der Heigerleinstraße wahrzunehmen. Es kann nicht sein, dass der Bezirk den wirtschaftlichen Interessen eines deutschen Großkonzerns mehr Bedeutung schenkt als den Bewohner ihres Bezirks.


Auch wenn alternative Konzepte einen finanziellen Mehraufwand bedeuten würden, muss es sowohl der Hofer KG als auch der Bezirksvertretung Ottakring wert sein, für die Sicherheit der Schulkinder und Radfahrer im Bezirk zu sorgen.


Reaktionen der politischen Parteien:

Presseaussendung der Wiener Grünen
Presseaussendung der FPÖ Ottakring
Presseaussendung der SPÖ Ottakring

Mittwoch, 19. November 2008

Demokratie - jetzt oder nie!

Bisher wurden die Sorgen und Ängste der AnrainerInnen hinsichtlich der geplanten HOFER-Filiale in der Heigerleinstraße weder von der Firma HOFER noch von der SPÖ-Bezirksvertretung Ottakring wirklich ernst genommen.

Daher veranstaltet die BürgerInneninitiative Heigerleinstraße morgen eine Kundgebung vor der Bezirksvertretung Ottakring. Anlässlich der morgen stattfindenden Bezirksvertretungssitzung fordern die AnrainerInnen Demokratie- jetzt oder nie!

Wenn Sie unser Anliegen unterstützen möchten, dann kommen Sie morgen vorbei!


Freitag, 7. November 2008

Presseaussendung

Roter Bezirk Ottakring boxt größte Verkaufsfläche des deutschen Großkonzerns Hofer KG in Wien durch

Wien, am 07.11.2008

Ernste Sicherheitsbedenken der Anrainer werden nicht ernst genommen

„Können Sie sich leisten, dass wöchentlich 1 Mensch durch das massive Verkehrsaufkommen und die erhöhte Verkehrsunsicherheit in der Heigerleinstraße in einen Unfall verwickelt wird, wenn ihr Projekt so umgesetzt wird?“ Mit dieser Frage konfrontierte der Sprecher der Bürgerinitiative, DI Otto Schütz, die Geschäftsführung der Hofer KG am Runden Tisch am 5.11.2008.

Diese Befürchtungen und Sorgen wurden sofort ökonomisch zurückgewiesen - es gäbe keine Alternative, da die Hofer KG an ihrem Standortprojekt und ihrer geplanten Verkaufsgröße so festhalte. Denn die betriebswirtschaftlichen Zahlen stehen vor den Sicherheitsinteressen der Anrainer.

Dass der Runde Tisch eine für die Hofer KG organisierte, öffentlichkeitswirksame Veranstaltung war, wird dadurch bekräftigt, dass es bereits seit dem 16.10. eine Baubewilligung gibt, obwohl Einsprüche vorliegen.

Der Bezirk Ottakring unterstützt dabei die verkürzte und sehr vereinfachte Projektabwicklung. Das vorrangige Argument ist dabei die Ansiedlung eines Diskonters für einkommensschwache Familien. Dass bereits 3 Hofer-Filialen sowie zwei weitere Supermärkte die öffentliche Nahversorgung absichern und damit eine Inflation an Handelsmärkten entsteht, wird völlig ignoriert.

In der schwersten Vertrauenskrise der KonsumentInnen seit Jahrzehnten - ausgelöst durch die Wirtschafts- und Finanzkrise - wird durch dieses sture Vorgehen das Vertrauen der 400 - 500 Anrainer in die Hofer KG zusätzlich massiv beeinträchtigt. Seit Wochen versuchen die Anrainer vergeblich auf ihre Bedenken der geplanten Einfahrtsstraße Heigerleinstraße hinzuweisen.

Dieser Vertrauensverlust in eine gesellschaftlich verantwortliche Geschäftsführung der Hofer KG wird Auswirkungen auf das Kaufverhalten der Nachbarschaft haben.

Wenn es dazu noch zu ernsthaften Verkehrsunfällen kommt, dann werden die Ottakringer zunehmend ihr Vertrauen in eine verantwortungsvolle Bezirkspolitik verlieren. In einem roten Bezirk dürfen neo-liberale Interessen nicht vor den Ängsten der Bürger stehen.

Die Bürgerinitiative Heigerleinstraße wird nicht aufhören, für ihre Forderungen zu mobilisieren und auf die Auswirkungen dieses Wahnsinnsprojekts hinzuweisen.

Kontakt:
heigerlein@propro.at

Freitag, 24. Oktober 2008

Presseaussendung

Ottakringer Bürger wehren sich gegen deutschen Großkonzern.

Wien, am 24.10.2008

Hofer KG Österreich geht nicht auf die Bedürfnisse der Anrainer ein.

Mit Empörung reagiert die Bürgerinitiative Heigerleinstraße auf begonnene Bautätigkeiten am benachbarten Grundstück.

Obwohl das Gewerbeverfahren, bei dem 120 Anrainer Parteienstellung haben, noch nicht abgeschlossen ist, beobachten die Anrainer seit Tagen Nachtarbeiten und rege Zufahrten von Hofer-LKWs in die Sackgasse.

Am 13.10.2008 zeigte sich die Hofer KG gesprächsbereit, über eine alternative Einfahrtsstraße zu begutachten. Aber mittlerweile scheint es, als ob die konstruktiven Kompromissvorschläge der BI Heigerleinstraße zum Autowahnsinn in der Sackgasse nicht ernst genommen werden. Zurzeit fühlen sich die Anrainer ohnmächtig gegenüber den wirtschaftlichen Interessen des Großkonzerns Hofer KG.

Wir fordern deshalb die Hofer KG auf, die Anliegen der Bürgerinitiative ernst zu nehmen, die Gespräche fortzusetzen und gemeinsam Lösungsvorschläge mit menschlichem Maß zu entwickeln.

Kontakt: heigerlein@propro.at


Freitag, 17. Oktober 2008

Info-Punschstand zum aktuellen Stand der Dinge



Dienstag, 30. September 2008

Presseaussendung

Aktion und Information der Bürgerinitiative Heigerleinstraße

Wien, am 26.09.2008

Erfolgreiche Aktion "Raus aus der Sackgasse!"

Mit diesem Slogan demonstrierten und informierten gestern Nachmittag rund 100 AnrainerInnen in der Heigerleinstraße über das geplante Projekt einer neuen Hofer-Filiale.


Stein des Anstoßes: Der Weg zur geplanten Einfahrt - sowohl für PKWs als auch für LKWs - führt vorbei an Wohnzimmerfenstern, Erholungsflächen und beruhigten Zonen, zum Ende einer engen Sackgasse.

Nicht zu vergessen die weiteren Anliegen: Der vor Lärm und Staub schützende Grünstreifen am Grundstück soll ersatzlos entfernt werden. Das zu erwartende Verkehrsaufkommen von zusätzlich 2.000 Fahrzeugen pro Tag bedroht die Sicherheit der Kinder auf ihrem Schulweg und der RadfahrerInnen.

Die entrüsteten AnrainerInnen sind kompromissbereit und nicht gegen die geplante Filiale. Aber sie fordern die verkehrsgünstigste und anrainerfreundlichste Lösung und protestieren gegen eine Firmenpolitik ohne Rücksicht auf Verluste. Bisher sind sämtliche konstruktiven Vorschläge der Bürgerinitiative Heigerleinstraße ignoriert worden.

Die AnrainerInnen fordern:

- Gesprächsbereitschaft seitens des Managements der Firma Hofer
- Einfahrt zur Hofer-Filiale über die Paletzgasse

Angesichts der undemokratischen Vorgehensweise der Firma Hofer fühlen sich die AnrainerInnen gezwungen, auch weiterhin öffentlich auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen und sich dafür Gehör zu verschaffen.

"Raus aus der Sackgasse!" bleibt der Slogan der Bürgerinitiative Heigerleinstraße.


Online-Pressemappe: http://www.propro.at/presse.zip (ca. 10 MB)

Kontakt: heigerlein@propro.at